Bericht Aus Info 117, April 2004

Unsere Spitfire... oder wie alles begann anders zu werden, Teil 2
(Teil 1 siehe Info 116)

Bericht als pdf- Datei mit BIldern ( 1,4 MB )

Von Bianca Verstegen und Hartmut Tschofen

Der Tag danach ...

Der Sonntag. Der Sonntag ist ein allgemeiner Ruhetag. An einem solchen Tage arbeitet man nicht. An einem solchen Tage gibt man sich den Freuden des Lebens hin. So oder so ähnlich definiert man das ...im allgemeinen ...

Unser Sonntag sah anders aus: Nach ganzen 4 Stunden Schlaf stand ich auf, krabbelte auf den Speicher, kramte mein Werkzeug zusammen, füllte den mittlerweile durchgelaufenen extrastarken Kaffe in eine Thermoskanne ab und marschierte runter, um im Hof meinen Nachbarn eine zünftige Demonstration bzgl. Verbissenheit, Ausdauer, Leidensfähigkeit und Selbstdisziplin des frisch gebackenen Triumphisten zuteil werden zu lassen.

Also erst mal mittlere Platte im Ammabrett abschrauben und da mal hinter kucken ...Wie schraubt man das ganz hinten in der Mitte liegende Wischergetriebe ab ohne sich die Hände zu brechen? Gar nicht! Hände brechen, ein fröhliches Liedchen auf den Lippen und sich stets vor Augen halten: Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben!

Das Wischergetriebe konnte ich ohne Neuteile instand setzen. Nach drei fröhlichen Schrauberstunden konnten wir also fahren. Doch nicht lange .....

Gerade mal 8 km weit sind wir gekommen, da fing es an etwas seltsam im Cockpit zu riechen. Dann begann es zu qualmen. Dazu ist zu sagen, dass wir uns gerade in einer Baustelle auf der dreispurigen Rhein-Autobahnbrücke der A1 Richtung Stadtmitte befanden. Also dickster Verkehr keine Standspur! Erst mal Strom abschalten und rollen lassen ... da fing es auch schon an zu brennen. Bianca machte den Hintermännern verständlich, dass wir ein Problem haben ... doch das war sicher schon zu sehen... denn wir zogen schon dünne Rauchfahnen hinter uns her. Das offene Cockpit, die Rauchfahne, ... eine einzige Hommage an das namensgebende Jagdflugzeug aus dem zweiten Weltkrieg ....grrrrrrr. Endlich konnten wir anhalten. Ich legte mich quer ins Cockpit, um den Brandherd zu lokalisieren, sobald Bianca draußen mit dem Aufstellen eines Warndreiecks beschäftigt war.

Es waren zwei alte, stellenweise blanke Kabels übereinander geraten...wahrscheinlich aus ihrer Position gebracht durch mein unter-dem-Brett-rumschrauben. Ok...also erst mal Kabels entfernen. Als Notlösung verbaute ich dort Kabel, das ich ( ich weiß nicht warum) vorher in den Kofferraum gelegt hatte. So kamen wir dann weiter, ohne weitere Kabelbrände und mit einem ziemlich mulmigen Gefühl. Also ging es erst mal von der Autobahn wieder runter und direkt nach Leverkusen und dort zum Jazzlokal zum Entspannungs- und Entschockungs-Kölsch! Die dort verbrachten Stunden verhüllen wir mit dem Mantel des Schweigens. Jedenfalls kamen wir sehr sehr sicher und bequem nach Hause, denn das Taxi war noch recht neu .....

Wir sind dann im Juni nur wenige Kilometer gefahren, weil ich damit beschäftigt war alle möglichen weiteren schadhaften Stellen in der Verkabelung zu finden, zu sichern, zu beseitigen und ach ja... zumindest konnte ich bei geöffneten Verdeck im Auto sitzen und Kabels nachkucken. Hier und da kam die Liebste vorbeigeschwebt mit einem kühlen Bierchen und einem Brötchen, erkundigte sich stets nach dem Befinden unseres Auto's (grummmmmel) und dann erst nach dem meinen, aber damit kam ich nach ein paar schlappen Wochen ganz gut klar ))) Hier ein Dialogbeispiel:
(Sorry für die Kölschen Tön, aber das kommt in Hochdeutsch irgendwie nicht so gut rüber ...Anfragen nach Übersetzungen in wirkliches Deutsch beantworten wir gern...LOL )

Sie: Hörens Schatzemann, isch hann dir watt Kölsch medjebraach, wie issed dann med däm Kaabelsche?
Ich: Ed weed alles widder jood, hasste och e Bröötsche dabei?
Sie: Sicher datt, ja watt meinste dann wie lang edd noch dauert bissde ma feddisch weest?
Ich: Datt kann isch so nüdd saan, aw-wer doch schneller wie isch aanfangs jedaach hann.
Sie: Hesste draan jedaach, datt datt Standlicht edd jar nüdd tut?
Ich: Jetzt wo du edd saachst, felld ma enn, datt ich datt ja schon in Angriff jenumme hann wolld.
Sie ( endlich! ): Hör mal, kannste dann noch? Isch mein, du kümmst vunn der Arbeit und maachst direkt hei wigger weiter unn jeschloofe krisste och nüdd mie...wie fühlste disch dann ?
Ich: Ooh, maach dich doch kään Sorje, edd weed weede.

Juni 2003

Ein bedenkenswerter Monat! In der ersten Woche habe ich die Zündanlage erneuert. Dann ging es an das Thema Getriebe, Kuppeln ... überhaupt Antrieb war unser Thema. Das Getriebe musste überholt werden. Die eingebaute Kupplung stammte (staunt mal alle mit) teilweise von Triumph und teilweise von VW!!!!!!! Doch das Beste ... der Vorbesitzer musste mal versucht haben den Kupplungsnehmerzylinder nachzustellen ... war aber zu faul den Wagen aufzubocken oder egal wie auch immer ... er hatte sich ein ca. 20 X 20 cm großes " Montageloch" in den Getriebetunnel geschnitten und das Loch dann später " sorgfältig " mit schwarz lackierter Pappe von einem Schuhkarton abgedeckt !

Das Getriebe musste irgendwann sogar mal mit ausreichend Öl versorgt gewesen sein ... Dann wurden Kupplungsgeber und -nehmerzylinder ausgewechselt, dann der Kupplungshebel, nicht zu vergessen die neuen Bolzen, ein Kupplungsautomat a la Triumph und nicht a la Volkswagen tat nun seinen Dienst und die neue Kupplungsscheibe tat einen guten Dienst ... wow ...schalten leicht gemacht !

Der Juli war aber ein guter Monat ... denn wir konnten eine Ausfahrt an die Mosel unternehmen. In der Ortschaft Bruch gab es sogar eine alte Burg. Dort kann man für schmales Geld sehr stilecht übernachten. Die Zimmer sind very british, Der Ton herzlich freundlich bis auf angenehme Weise aristokratisch. Unser Triumph durfte des Nachts bei den ehemaligen Stallungen ganz in der Nähe eines Land-Rovers verweilen und man betonte, dass dies normalerweise der Platz für den Morgan sei. Dieser allerdings kurbele derzeit durch nachhaltiges Nicht - Funktionieren - Wollen die örtliche Wirtschaft an ...

So hat doch alles sein Gutes und derartige Dinge über britische Roadster zu hören kann den Mut doch nur stärken, oder? Des Morgens konnten wir uns an dem Triumphalen Anblick unserer Sheila in einem ihr angemessen Gemäuer erfreuen. Und dann durften wir auch noch den sonst für Besucher nicht zugänglichen Turm besteigen ... da sollte man unbedingt schwindelfrei sein. Es gibt da keine Treppe rauf, sondern eher so eine Art überdimensionale Hühnerleiter und die Eingangstür zum Turm liegt in ca. 15 Meter Höhe. Ich sag's mal ironisch ... wer bezüglich Höhe empfindlich ist, hat dann auch bald Platz für ein zweites Frühstück.
Eine Adresse jedenfalls, die wir auf Anfrage gern weiter geben ... Einfach super toll und die dortige Besitzerin hat ein Herz für englische Roadster ... wie überhaupt für alles britische.

Man ist dort noch in einem Hochwald und wenige Kilometer später reißt der Wald ab und man ist mitten in den Serpentinen der Moselweinberge. Für die, denen es nicht zu weit ist: Kuckt euch die Gegend unbedingt mal an. Einfach traumhaft! Schöner kann Roadsterfahren eigentlich nicht sein. Für Interessierte: http://www.burg-bruch.de

August 2003

Kennt ihr das? Alles scheint für eine kurze Zeit ok zu sein ... dann macht es bums ... und der Sportauspuff liegt auf der Straße ... schlägt noch mal unterm Auto hoch, zerknickt vorm Endtopf in einen sauberen 90 Grad - Winkel ...... und hinterlässt schlimme Verformungen im Kofferraumboden ...

Glatter Abriss! Das Material war noch gut, aber dennoch glatt abgerissen. Diagnose auf der Bühne: Falsch montiert plus falscher Collector plus falscher Krümmer = jede Menge unerwünschte Spannungen in der aufregend brummeligen Gesamtschöpfung.
Also ab auf Teilekauf ... Anpassen ... jedenfalls lernte ich so einiges mehr. Jetzt wurde einfach sicherheitshalber ein Stück flexibles Auspuffrohr in die Konstruktion mit integriert. Das ist sehr zu empfehlen!!! Die Vibrationen werden stark herabgesetzt und man hat somit ein paar unliebsame Geräusche weniger.

An dieser Stelle mal ganz ausdrückliches Dank an die Aral - Tankstelle Thomis in Fühlingen :

Lieber Chris, wenn du mir nicht immer wieder ein Platz auf der Bühne frei machen würdest, nach deinem Feierabend mit Rat und Tat zur Seite stündest ... dann wäre ich absolut aufgeschmissen gewesen. Wenn du das liest trink einen Jägermeister, den ich dann bezahlen werde ... LOL

Der Auspuff sitzt, klingt gut, alles ok ... doch dann ... wenige Tage später ein unüberhörbares Rattern ... erst leise ... dann mehr ...

Neuer Werkstattbesuch ... Diagnose: Kardanwelle! Auch gut ... also Auspuff wieder runter .. Kardan raus und zum Spezialunternehmen bringen. Dort lachte man mich aus, sagte dass diese ollen englischen Kardans schon Schrott ab Werk sind und man sich einfach weigere Hand daran zu legen. Das vordere Gelenk sei hinüber, das hintere auch und man möchte da keinerlei Verantwortung übernehmen ... derart schwer geschlagen ging ich dann mit meiner Kardanwelle auf der Schulter von dannen; sinnierend über Sinn und Unsinn mechanisch beschleunigter Fortbewegungsmöglichkeiten ...

Warum Pferdekutschen gut sind und warum man doch davon wegkam ... Wurde der Triumph Spitfire seinerzeit vom KGB konstruiert und sollte als Demoralisierungsmedium im kapitalistischen Westen eingesetzt werden? Was genau bedeutet so gesehen eigentlich der Begriff: Herstellung von Massenvernichtungswaffen? Nun, jedenfalls hatten wir eine tiefenphilosophische Woche und das Ergebnis des Nachsinnens ergab: Die Triumphs sind nicht schlecht! Sie wurden in aller Regel nur über lange Zeit falsch gewartet, falsch gefahren und so gut behandelt wie Baustellen - Bullis !
Während ich mich nach Kardanwelle und Co umsah, verpasste Bianca mit unglaublicher Geduld der Lederausstattung eine Wellnesskur vom Feinsten ... zupfte Teppiche zurecht ... machte alles irgendwie schöner ...

Tipp für beiges Leder: lauwarmes Wasser mit etwas Handwaschpaste macht alles super clean. Danach ist das Leder (ähnlich wie nach dem Händewaschen) gut mit rückfettenden Pflegepasten zu behandeln.

September 2003

Zurück aus dem Urlaub. Energiegeladen schreiten wir zur Tat. Die mittlerweile gelieferte Neuteile für die Kardan rinn ... Auspuff dran ... Schlüssel rum ... und Juppiiiiiiiiiiiiiii los zur Ausfahrt!???

Nö... Schlüssel rum ok - Motorstart auch ok --- 5 km bis zur Tanke... auch noch ok ... Abstellen des Motors: eine Katastrophe!
Mächtig schlug sie uns zurück. Es klang herzzerbrechend. Also zurück zu unserer Werkstatt und erst mal kucken wo es klemmt. Einstellungen halfen nix ... Zündzeitpunkt neu justieren... half nix ... usw usw usw ... Die Tage vergingen ...
Vergaser wurde demontiert, komplett zerlegt und gereinigt, neu angebaut, neu abgedichtet auch versteht sich, neu eingestellt ... doch nix da! Immer genau dasselbe ... immer wieder ... Lange Rede kurzer Sinn... es war mal ok, mal nicht usw ... bis uns die Firma Bongen mit einem kompletten Austauschvergaser weiterhalf.

Läuft gut der alte SU... Die WAX - Dinger haben wir zum Teufel gegeben. Der Motor schlägt immer noch zurück ... aber nicht mehr so oft ... ein Versuch mit einem Rückschlagventil blieb halt ein Versuch * achselzuck* ...

Fazit: Neben vielen andern Dingen die wir rumgeschraubt haben, die hier gar nicht erwähnt wurden hat die Katastrophe viel Gutes gehabt. Bianca weiß nun was eine Stroposkoplampe ist, ich weiß nun wie oft pro Stunde man sich die Finger quetschen kann und wir sind superüberglücklich und saumäßig stolz auf alles was wir bislang zu Rettung und Erhaltung der Fahrtüchtigkeit unseres kleinen grünen Monsters bewerkstelligt haben ... zumal Schrauben-schlüssel für uns vorher so was wie ein Schlüssel zum Schraubenschrank bedeutete ...

Dann kam der große Tag! Eine weitere Ausfahrt über die magisch-mystische 10 km Grenze hinaus! Wow! Ein Tag wie ein Freund, ein Rundfahrt durchs Bergische, landestypische Spezialitäten aus "Oma's Küche" schlemmen und sich einfach freuen... von einem Dauerklappern des Motors mal abgesehen. Als Top des Tages gab es noch einen Rundflug (das war ein verspätetes Weihnachtsgeschenk meiner Liebsten an mich) über Essen und das Ruhrgebiet in einem Doppeldecker Baujahr 1947 ... dann zur Villa Hügel, das Vermächtnis des alten Krupp ankucken und wieder nach Hause ... ähm ...das Klappern von vorn wurde mehr und mehr und der Verdacht auf Kipphebelwelle verstärkte sich zusehends.

Das allerdings stellte sich als falsch heraus ... der ganze Motor war Schrott. Wieder mal half Wilfried Bongen weiter ... mittlerweile sind wir so was wie Freunde geworden. Er redet nie mehr als sein muss und macht was er sagt ... Fähigkeiten, die ich sehr schätze.

Mittlerweile hatte ich wieder Kontakt mit dem Fahrzeugverkäufer ...und ob ihr es glaubt oder nicht: Er hat anstandshalber einen Betrag von 2000 Euro an uns zurück gezahlt! An dieser Stelle, lieber Vorbesitzer, ein tolles Dankeschön für diese Einsicht! Normal ist das heut zu tage nicht ... und wenn der Spiti mal so richtig läuft komm nach Kölle und wir fahren mal zum Rhein runter und machen uns nen Fröhlichen. )))

Also haben wir uns für ein neues Herz entschieden. Was sollten wir auch sonst tun, bei stark eingelaufenen Kolben, abgehobelten Zylinderwänden und Stößelbechern, die bis um 2 Millimeter eingelaufen waren. Nach Begutachtung des Gesamtschadens entschieden wir uns für einen neuen Motor. Nun "denkt" unser Spiti bleifrei J.

Dann begann die Einfahrphase ... das ist in der Region um Köln herum echt nicht einfach ... man schleicht umher und alles hat es eilig ... komisch: saß Bianca am Steuer waren die Leute echt rücksichtsvoll, saß meiner einer am Steuer gab es Gedrängel, Gehupe, sehr, sehr knappes Überholen und unvermitteltes starkes Abbremsen vor der Nase, Stinkefinger und geballte Fäuste ... nun ja ... in meiner rheinisch - positivistischen Art deutete ich das lediglich als ein fehlgeleitetes Kommunikationsbedürfnis unter Verkehrsteilnehmern und winkte hier und da freundlich zurück oder schwenkte auch mal vergnügt meine Fliegermütze zum Gruße ... ich trage seitdem stets eine schusssichere Weste.

Der Oktober

Fast schon langweilig ... das Auto fuhr eben! Es gab kleine Probleme mit dem Choke, das richtige Tacho ist nicht gefunden ... ach ja ... ein paar Kabels im Kofferraum beliebten zu schwelen ... doch das alles hatte ich schnell im Griff ... sonst war eigentlich nix ...der ganze Stolz: der reparierte Scheibenwischer tat super guten Dienst! Das Lüftungsgebläse ratterte vor sich hin bei beschlagenen Scheiben ... die Luftverteilung klappt gar nicht ... doch das sind Winterthemen dachten wir uns ...

Der November

Auch ganz ok ...bis ins Saarland (meine Ur-Heimat) gefahren mit dem grünen Monster. Alles über Landstraße! Köln-Saarbrücken ohne Autobahn ist eine echte logistische Leistung ... LOL ...bei damals maximal möglichen 3000 U/min OHNE Overdrive! Doch am Ende des Monats wieder mal ein Beinahe-Brand! Ein Gemisch aus Öl und Benzin tropfte aus der Ansaugbrücke auf den Auspuffkrümmer ... was unsere Jahresabschlussfahrt jäh beendete.

Dezember

Sheila ist abgemeldet. Wir kaufen derzeit alles zusammen was wir brauchen und werden in 2004 vom Rahmen an aufwärts alles restaurieren und dabei gründlich zu Werke gehen.
Allerdings werden wir nur erst mal ein Overdrive einbauen, die Ansaugbrücke erneuern, die Klemmleisten für die Fenster neu machen und Vorder- und Hinterachsgummi's austauschen und die Lenksäule mit neuen Buchsen versehen. Denn dann ist sie ja schon da: Die Saison 2004! Ab November 2004 heißt es dann im Spiti - OP: Schwester! Einmal komplett zerlegen bitte J

Fazit: Wer dies liest und nun denkt: Mein Gott, ich hab mir auch grad so ein Auto gekauft ... besser ich werd's wieder los, dem sei gesagt:

1. Fragt bei erfahrenen Mitgliedern nach, die wissen die Lösungen und ihr müsst nicht alles neu erfinden.
2. Verzweifelt nicht !
3. Das Auto ist gut! Es wurde in seiner Vergangenheit liederlich behandelt, das ist alles
4. Verzweifelt nicht !
5. Macht euch eine Liste der zu erledigenden Dinge an euerm Auto und setzt die Priorität auf jeden Fall erst mal auf Funktionalität !
6. Verzweifelt nicht !
7. Schönheitsdetails können warten. Ist die Funktion erst mal sicher hergestellt genießt das Auto erst mal ein bisschen.
8. Verzweifelt nicht!
9. Ihr erhaltet einen britischen Roadster am Leben! Das gehört zu den guten, noblen Taten im Leben. Eine solche Tat erfordert euer ganzes Herz! Bedenkt dass, der Begründer der Spitfire - Szene ein echter Promistar zu seiner Zeit gewesen ist. Kein Geringerer als: JESUS !!! In der Bibel steht: Und siehe er fuhr mit Triumph in den Himmel auf !!!
10. Also ... ...: Verzweifelt nicht!
11. Sicherheitshalber hier ein Vorschlag für ein Triumphistengebet:


Und wandle ich auch im tiefen Tal der Klappergeräusche, des Benzindufts und der "knisternden" Elektrik, so seit Ihr, oh Teilehändler, oh Oberschrauber, mein Licht in der Finsternis und mir stets ein Hirte.

Mir mangelt an nichts! Vor allem nicht an Arbeit .

Oh Herr, mein Geist ist willig, doch mein Giro-Konto beginnt zu schwächeln, ob der langen Teilerechnungen, welche von mir stets pünktlich beglichen wurden.

Doch sendest du mir die Lösung aller Probleme, sobald dein Auge auf meinem Werke ruht.
Denn du bist gleichsam das Blech und das Fahrwerk und der Antrieb.
So gehe ich denn nun hin zu schrauben und schraube auf dass es dir ein Wohlgefallen sein wird, oh Herr. BRUAMENNNNN

 

Viele Grüße Bianca & Hardy
* das Team ohne Nerven *




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